Das Ende der Arbeit

Als psychologischer Etappensieg des gegenwärtigen Kapitalismus kann gelten, dass uns alle Arbeit heute nur noch als geduldet vorkommt. Unsere Teilhabe an der großen selbstlaufenden Maschine ist bloß noch gütige Gabe. In diesem Sinne sind wir alle zu Antimarxistinnen geworden. Wir erleben die Arbeit nicht mehr als den mehrwertschaffenden Kern des Kapitalismus, sondern bestenfalls als Stöhrgröße der kybernetischen Selbstreproduktion. Sollten die Unternehmen sich gegen ihr Interesse doch entscheiden, uns an ‚ihrer‘ Produktion teilhaben zu lassen, so ist Dankbarkeit angezeigt.

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Die Verzweiflung des kybernetischen Kapitalismus

Wenn die Arbeits- und Sozialministerin Deutschlands, Ursula von der Leyen, sich öffentlichkeitswirksam für Lohnsteigerungen ausspricht, so scheint das ein Beleg für die These vom kybernetischen Kapitalismus zu sein. Aber dieser kybernetische Kapitalismus ist höchstens noch ein verzweifelter. Weiterlesen

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